Familien und Ehrungsabend 2019

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Fischer machen Schule 2019

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Hauptversammlung am 9.03.2018

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Übergabe einer Aal-Aktie an Ortsvorsteher

aalaktie_vfgRede des Vorstands beim Festakt zum 10 jährigen Bestehen des alten „E-Werks“ als Vereinsheim und Veranstaltungsräume. (Weiterlesen)

Verehrte Gäste
sehr verehrter Herr Hutmacher
„Was lange währt wird endlich war“, so begrüßte ich unsere Gäste vor 10 Jahren anlässlich der Einweihung unseres Vereinsheims.
Und „Lange hat’s gedauert“
ach dem wir im Jahre 1990 unter großem Vorbehalt uns im gelben Haus, wie es in Eutingen hieß, einnisteten waren uns die Folgen noch nicht ganz klar.
Investieren konnten wir nicht, denn das Haus gehörte uns nicht, ja wir hatten nicht einmal einen Mietvertrag sonder nur eine mündliche Zusage.
Vom Pforzheimer Rathaus wurde immer wieder signalisiert es werde wohl abgerissen und das Gelände verkauft, ja es gab auch schon Pläne für eine Wohnbebauung.     
Wir hingen an dem Gebäude, nutzten und pflegten es soweit es in unserer Macht stand, reparierten das Dach damit sich der schon desolate Zustand nicht noch weiter verschlechterte.
Lieber Helge, du hast es fertig gebracht und es ist in großen Teilen dein Werk, zusammen mit der alten Mühle das alte E-Werk und das gelbe Haus wie es damals genannt wurde zu einem Zentrum der Vereine zu machen und damit mit Leben zu füllen.
In der Geschichte der Gemeinde Eutingen an der Enz steht in der Rubrik von der Mühle zum elektrischen Kraftwerk: Um das Jahr 1770 war die Familie Zittel auf der Mühle und blieb es auch noch über 100 Jahre lang. Der erste Müller Zittel war ein streitbarer Geist. Zu den Abgaben des Müllers gehörte auch „jeder 3. Aal so er einige fängt“. Dieser Nachsatz war die berühmte Masche, durch die der Eutinger Aal und der Müller immer wieder zu schlüpfen versuchten.
Die Aalablieferung war auch ihm „wie Spitzgras“ und darum suchte er sie zu umgehen, so gut er konnte. Als er aber 1778/1779 keinen Aal ablieferte, weil er keinen gefangen haben wollte, wurde ihm nachgewiesen, dass er Aale verkauft hatte. So sehr er sich wandte und drehte „wie seine Aale“ er wurde in Strafe genommen, sein Koben wurde unter Verschluss gehalten, und sein Renommier Aal, den er 3 Jahre zuvor gefangen und so lange gepflegt haben wollte, wandelte den Weg alles Irdischen.
Du Helge als Hausherr kannst keine Aale mehr abliefern, weil es fast keine mehr gibt. Für die Wiederansiedelung des Aal’s wollen wir uns vom Angelsportverein in Zusammenarbeit mit unserem Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden-Württemberg einsetzen.
Als Dank für unsere Vereinsheimat übereichen wir Dir eine der ersten Aal - Aktien zur Rettung des europäischen Aals.