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Jahr der Internationalen biologischen Vielfalt

Geschrieben von Administrator.

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Zu Beginn des neuen Jahres hat unsere Bundeskanzlerin feierlich das Internationale Jahr der biologischen Vielfalt eröffnet. Wenn man allerdings die deutsche und europäische Kormoranpolitik betrachtet die von NABU und BUND bestimmt wird, sind wir eher auf dem Weg zur biologischen Einfalt.
Seit fast 40 Jahren bewirtschaften wir die Enz im Bereich Eutingen – Niefern – bis Enzberg und haben uns gefreut durch gezielte Besatzmaßnahmen zusammen mit den Fischereibeauftragten beim Reg. Präs. Karlsruhe und Fischereibiologen die Artenvielfalt in der Enz wieder herzustellen und nicht mehr vorhandene Fischarten wie Bachforelle, Saibling und Äsche oder auch Rotauge und Hasel wieder anzusiedeln.
Strömer, Bachneunaugen, Hasel, Rotfedern und Rotaugen fühlten sich neben Bach- und Regenbogenforellen, Karpfen und Schleien wohl. Selbst die sensible Äsche war wieder heimisch geworden.
Höchst wahrscheinlich wird es keine 40 Jahre mehr dauern und all diese Fischarten gibt es bei uns nicht mehr, denn Äsche und Schleie fehlen jetzt schon, nicht weil sie intensiv befischt wurden, sondern durch die übertriebene Bestandspflege des Kormoran. Zur Konfrontation mit anders denkenden wurde er vom NABU und BUND zum Vogel des Jahres gekürt.
Irgendwann wird auch der letzte Kormoranfreund einsehen müssen dass diese Bestandspflege
ein Fehler ist. Die Hege und Pflege von Tieren darf nicht an der Wasseroberfläche unserer Bäche und Flüsse aufhören. Auch Fische sind schützenswerte Lebewesen. Wir Angler und Fischer wollen den Kormoran nicht ausrotten, seine Lebensräume die Küstengewässer die er aber durch Überpopulationen verlassen muss da die Lebensräume durch zu viele Vögel zu klein geworden sind. Leider ist es schon so dass die 50-60 Kormorane an der Enz in ihrem Fressverhalten mehr Fische fressen als des Gewässer „Enz“ an Fischen produzieren kann.
1 Kormoran frisst den Naturertrag von 1,5 ha Wasserfläche in einem Jahr, bei ca. 20 ha unseres Gewässers kann man sich das Ende schon ausrechnen. Schon jetzt fehlen neben den Äschen und Schleien auch die mittleren Bestände (Größe) von Rotaugen, Rotfedern, Döbel und Forellen. Doch wir sind zuversichtlich, bald gibt es keine Fische mehr und dann auch keine Kormorane und unsere einheimischen Vogelarten wie Eisvogel, Wasseramsel und Reiher wird es auch nicht mehr geben.
R:K